Ohne Wasser kein Wassersport

Ohne Wasser kein Wassersport


Von Fritz Hennies - 05.07.2019


Nachdem der letzte Teilnehmer der Marathonfahrt sein Ziel erreicht hatte, erlebten wir am selben Sonntag noch eine Überraschung der unangenehmen Art: Gegen Mittag begann Frischwasser aus dem Boden vor den Mülltonnen zu sprudeln. Teilweise sackte schon der Boden ab. Wir hatten einen Wasserrohrbruch! Schnell stellte sich heraus, dass ein Leck in unserer Hausanschlussleitung die Ursache sein musste.

Der Notdienst des Wasserwerks konnte leider das Wasser nicht abstellen, da wir keinen eigenen Anschluss haben. Wir bekommen bisher unser Wasser von DESY über einen Zwischenzähler. DESY hat im Keller des „Seglerschlosses“ einen extra Absperrhahn für uns. Dieser brach jedoch beim Absperren ab. Daraufhin musste auch DESY einen Teil seiner eigenen Wasserversorgung abstellen. Die sehr hilfsbereiten DESY-Mitarbeiter begannen unverzüglich den Schaden auf ihrer Seite zu beheben und boten auch an, unsere Wasserleitung zu reparieren. Zuvor war jedoch die schadhafte Stelle zu finden und freizulegen. Die Abteilungsleitung begann sich darauf einzustellen, dass die Wasserversorgung unseres Bootshauses für mindestens eine Woche unterbrochen ist und gab dies den Mitgliedern bekannt.

Neben anderen Mitgliedern, bot aber sofort Norbert Wendland an, den Schaden zu reparieren. Mit Unterstützung von Helmut Töpfer und Udo Schmidt wurde dann am Dienstag an der vermuteten Schadstelle eine Grube ausgehoben, das Loch in der Wasserleitung ausfindig gemacht und fachgerecht abgedichtet.

Ohne Wasser kein Wassersport

Wir sind sehr froh, dass die Schadensbeseitigung dank des Einsatzes von Norbert Wendland so schnell geklappt hat. Die Havarie hat aber auch gezeigt, dass wir dringend einen eigenen neuen Hausanschluss für Trinkwasser verlegen müssen. Ein solcher Schaden, wie wir ihn jetzt hatten, kann an der überalterten Leitung jederzeit wieder auftreten. Deshalb werden wir dieses Projekt unverzüglich in Angriff nehmen.

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