07.06.2018

Mauritz Hennies für die Junioren-Nationalmannschaft nachnominiert

von Fritz Hennies

Die Enttäuschung nach den Sichtungsrennen des Deutschen Kanuverbandes am 4. bis 6. Mai in Duisburg war riesengroß: Mauritz hatte die Qualifikation für die Junioren-Nationalmannschaft knapp verpasst. Trotz guter Leistungen – Mauritz hatte bei 12 zu vergebenen Plätzen in der Qualifikationsregatta über 1000m den 8. Platz, über 500m den 11. Platz und über 200m den 17. Platz erzielt - hatte es nicht gereicht.

Das harte Wintertraining, die langen Trainingsstunden an eiskalten Wintertagen und das Trainingslager in Südfrankreich, all das schien vergebliche Anstrengung gewesen zu sein. Mauritz hatte nur an den Tagen, an denen es die Eisdecke nicht zuließ, auf ein Wassertraining verzichtet.

Jetzt kam vom Deutschen Kanuverband die überraschende Nachricht, dass Mauritz doch noch bei den vom 28. Juni bis 1. Juli 2018 in Auronzo/Italien stattfindenden Junioren-Europameisterschaften starten kann.

Was war passiert? Die hohe Leistungsdichte bei den deutschen Kanusportlern hatte am letzten Maiwochenende zu einem überragenden Ergebnis der deutschen Nationalmannschaft bei der internationalen Qualifikationsregatta in Piestany/Slowakei geführt. Sportler, die eigentlich für die Europameisterschaften gesetzt waren, qualifizierten sich überraschend für die Weltmeisterschaften.

So kam es zu dem Beschluss der Bundestrainer, die Junioren Nationalmannschaft der Kajak-Herren noch um einen 13. Sportler aufzustocken.

Die Zahl 13 hat Mauritz dieses Mal eindeutig Glück gebracht.